Wald zu Tisch: Shop-Relaunch von PrestaShop zu WooCommerce
Ein gutes Stück Wildfleisch verdient einen Shop, der Lust aufs Kochen macht. Der erklärt, welches Fleisch zum geplanten Gericht passt. Und der beim Stöbern und Bestellen mitspielt. Für Wald zu Tisch, den Wildfleisch-Shop der Lenz Wild GmbH, haben wir genau daran gearbeitet: mit einem Relaunch von PrestaShop zu WooCommerce, einem neu gestalteten Rezeptbereich und vielen Verbesserungen, die unter der Oberfläche liegen.
Mit diesem Projekt verbinden wir eine längere Geschichte. Seit 2021 begleiten wir Wald zu Tisch. Den bisherigen PrestaShop haben wir selbst umgesetzt. Jetzt haben wir den Datenbestand, die Produkte und die Shop-Inhalte in das neue System übertragen, das Design weiterentwickelt und technische Schwächen behoben. Ein großer Umbau, bei dem wir Bewährtes erhalten und andere Dinge gründlich neu gedacht haben.

Warum wir unsere damalige Entscheidung heute anders treffen
PrestaShop war für Wald zu Tisch eine gute Wahl. Vor rund fünf Jahren brachte das System viele Funktionen für den Onlinehandel bereits mit. Es bot eine brauchbare Grundlage für einen eigenständigen Shop, die wir an die Marke und ihre Produkte anpassen konnten. Unsere Projektgeschichte mit Wald zu Tisch zeigt, wie viel individuelle Arbeit bereits in dieser ersten Umsetzung steckte.
Dazu stehen wir. Eine technische Entscheidung muss zu den Anforderungen ihrer Zeit passen. Sie verpflichtet einen Shop aber nicht dazu, für immer auf derselben Plattform zu bleiben.
Inzwischen sollte Wald zu Tisch mehr leisten. Die Rezeptwelt brauchte Raum für eigene Gestaltung und eine engere Verbindung zum Sortiment. Zugleich wollten wir die Ladegeschwindigkeit verbessern, Barrieren abbauen und Inhalte so aufbereiten, dass Suchmaschinen und KI-Systeme sie gut erschließen können. Auf der bestehenden Installation wurde es zunehmend aufwendig, diese Ziele zusammenzubringen.
Was die Arbeit an einem gewachsenen PrestaShop schwierig machen kann
Wer an einem über Jahre angepassten Shop entwickelt, arbeitet immer auch mit dessen Vorgeschichte. Ein Modul beeinflusst das Theme, eine eigene Anpassung hängt an einer bestimmten Erweiterung, eine kleine Änderung verlangt plötzlich einen größeren Eingriff. Bei Wald zu Tisch gab es bereits aus der ersten Umsetzung zahlreiche individuelle Anpassungen. Der Aufwand wächst dann oft an Stellen, die Kunden im fertigen Shop gar nicht sehen.
PrestaShop wird weiterentwickelt. Seine Entwicklerdokumentation beschreibt die Architektur, in der ältere und modernisierte Bereiche zusammenkommen. Für Entwickler bedeutet das, sich je nach Aufgabe in unterschiedliche Strukturen einzuarbeiten. Zusammen mit den Abhängigkeiten eines individuell ausgebauten Shops kann das Wartung und Weiterentwicklung mühsam machen. Daher kommt ein Teil des Frusts, den viele aus solchen Projekten kennen.
Für den nächsten Entwicklungsschritt von Wald zu Tisch haben wir uns deshalb für WooCommerce auf WordPress entschieden. Shop und redaktionelle Inhalte lassen sich hier so verbinden, wie wir es für dieses Projekt brauchen. Schnell wird ein Shop allerdings erst durch seine Umsetzung: durch das Zusammenspiel von Code, Bildern, Erweiterungen und Server. Ein Wechsel des Systemnamens allein hätte unsere Aufgaben nicht gelöst.
Ein kompletter Shop-Umzug, mit Arbeit bis ins Detail
Der sichtbare Teil eines Relaunchs ist die neue Website. Bei diesem Projekt lag ein großer Teil der Arbeit darunter. Wir haben den Datenbestand aus PrestaShop in die neue WooCommerce-Struktur überführt, Produkte und Inhalte übernommen und die Darstellung im neuen System aufgebaut. Solche Daten hängen zusammen. Ein Produkt braucht seine Informationen und Bilder, eine Kategorie eine sinnvolle Einordnung, ein Rezept den Weg zum passenden Angebot.
Parallel haben wir das Design und die Bedienung überarbeitet. Wald zu Tisch sollte als Marke wiedererkennbar bleiben. Zugleich bot der Neuaufbau die Gelegenheit, viele kleine Schwächen des alten Designs zu beseitigen und die Seiten ruhiger und besser lesbar zu gestalten. Gerade im Shop zählt die Summe solcher Details: Wie schnell erfasse ich ein Angebot? Wo finde ich die nächste Information? Welcher Schritt führt mich weiter?
- Migration von PrestaShop zu WooCommerce einschließlich Datenbestand, Produkten und Shop-Inhalten
- Weiterentwicklung des Designs und Korrektur vieler kleiner Darstellungsprobleme
- Neuer Rezeptbereich mit direkter Verbindung zu passenden Produkten
- Arbeit an Performance, Barrierefreiheit und technischen Schutzmaßnahmen
- Bessere Aufbereitung für Suchmaschinen und KI-Systeme
- Neue 404-Seite und überarbeitete Vorschauen für geteilte Links
Rezepte: Der Einkauf beginnt oft mit einer Idee fürs Essen
Nicht jeder Besucher sucht sofort nach Rehrücken. Manche möchten wissen, wie Wildfilet auf dem Grill gelingt. Andere planen ein Essen mit Freunden und suchen ein Rezept, an das sie sich herantrauen. Für einen Wildfleisch-Shop sind das wertvolle erste Kontakte. Wer bei der Zubereitung hilft, kann Menschen erreichen, die den Shop vorher noch gar nicht kannten.

Deshalb haben die Rezepte beim Relaunch besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Die neue Gestaltung gibt dem Gericht Platz. Zutaten, Zubereitung und Hinweise sind klar gegliedert. In der Rezeptübersicht lässt sich nach Wildart filtern. Auf der einzelnen Seite helfen Angaben zu Zeit und Portionen dabei, das Essen zu planen. Das ist nützlich für jemanden, der zum ersten Mal Wild kocht, und ebenso für erfahrene Köche, die schnell etwas nachschlagen möchten.
Das Rezept für zartes Wildfilet vom Grill zeigt den Aufbau: 35 Minuten Gesamtzeit, Zutaten für vier Portionen und eine Zubereitung in einzelnen Schritten. Dazu kommen Hinweise zum Fleisch und passende Produkte. Vom Rezept führt ein direkter Link zum Rehrücken; weitere Empfehlungen stehen im Bereich „Passend zum Rezept“. Die Verbindung zwischen Gericht und Einkauf ist damit an der Stelle sichtbar, an der sie tatsächlich hilft.
Auch technisch bekommt das Rezept eine verständliche Struktur. Im Quelltext dieses Beispiels sind Recipe-Daten hinterlegt, unter anderem für Zutaten, Zubereitungsschritte, Zeit und Portionen. Suchmaschinen können diese Angaben auslesen. Ob sie daraus eine besondere Darstellung in den Suchergebnissen erzeugen, entscheiden sie selbst. Die Informationen müssen vor allem auf der Seite stimmen und für Leser gut nutzbar sein.
Für uns ist das Content-Arbeit mit einem klaren Zweck: Menschen beim Kochen helfen und ihnen den Weg zum passenden Produkt zeigen. Neue Besuche und zusätzliche Bestellungen sind das Ziel. Wie stark der Rezeptbereich dazu beiträgt, lässt sich nach dem Relaunch anhand der Nutzung beurteilen. Die Gestaltung schafft dafür jetzt bessere Voraussetzungen.
Was die Tests vor und nach dem Relaunch zeigen
Bei einem Projekt dieser Größe wollten wir die Veränderungen auch technisch sichtbar machen. Die folgenden Werte stammen aus den dokumentierten Vorher-Nachher-Berichten zum Relaunch im September 2026. Die Werkzeuge prüfen unterschiedliche Ausschnitte einer Website. Deshalb erklären wir neben den Ergebnissen auch, was sich aus ihnen ablesen lässt.
| Prüfung | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| PageSpeed: Performance | 65/100 | 92/100 |
| PageSpeed: Barrierefreiheit / Best Practices / SEO | 99 / 96 / 92 | 100 / 100 / 100 |
| Separater automatisierter Barrierefreiheits-Check | 42/100; 4 kritische Probleme | 90/100; 0 kritische Probleme |
| Security Headers | F | A+ |
| Seobility: Onpage insgesamt | 84 % | 90 % |
| Seobility: Technik & Meta / Struktur | 71 % / 89 % | 94 % / 95 % |
| Seobility: Content | 93 % | 81 % |
| Cloudflare: Agent Readiness, Teilscan | 43/100 | 86/100 |
Mehr Tempo: PageSpeed steigt von 65 auf 92
Die Geschwindigkeit war ein Schwachpunkt des bisherigen Shops und ein wichtiger Grund für den Neuaufbau. Im dokumentierten PageSpeed-Test steigt der Performance-Wert von 65 auf 92 Punkte. Damit wechselt er aus dem orangefarbenen in den grünen Bereich. Auch die drei weiteren Kategorien verbessern sich: Barrierefreiheit von 99 auf 100, Best Practices von 96 auf 100 und SEO von 92 auf 100.

PageSpeed nutzt Lighthouse, um unter festgelegten Testbedingungen unter anderem den Seitenaufbau und die Reaktionsfähigkeit während des Ladens zu bewerten. Der Performance-Wert fasst mehrere Messgrößen zusammen. Für Besucher geht es um etwas sehr Alltägliches: Sie wollen Angebote sehen und die Seite bedienen können, ohne auf ihren Aufbau zu warten. Bei vielen Produktbildern verdient das besondere Aufmerksamkeit.
Die Verbesserung um 27 Punkte belegt den Fortschritt in diesem Test. Sie bedeutet nicht, dass jede Seite unter allen Bedingungen um einen festen Prozentsatz schneller lädt. Auch Google weist in der Dokumentation zur Lighthouse-Bewertung auf schwankende Testbedingungen hin. Für die weitere Performance-Optimierung bleiben deshalb reale Nutzungsdaten und die verschiedenen Seitentypen des Shops relevant.
Barrieren abbauen: Zwei Tests, zwei unterschiedliche Blickwinkel
Beim Thema Barrierefreiheit lohnt sich ein genauer Blick. Der PageSpeed-Check bewertete die alte Seite bereits mit 99 Punkten. Ein separater automatisierter Test kam dagegen auf 42 von 100 Punkten und meldete vier kritische Probleme. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum ein einzelner grüner Wert nicht die ganze Website beschreibt.

Nach dem Relaunch erreicht dieser zweite Test 90 Punkte und meldet keine kritischen Probleme mehr. Im Vorher-Bericht erscheinen unter anderem Hinweise auf doppelte IDs, die Auszeichnung interaktiver Elemente und die Überschriftenhierarchie. Solche technischen Details können beeinflussen, wie Hilfsmittel eine Seite interpretieren und wie verständlich sie sich bedienen lässt.
Wir haben beim Neuaufbau viele Probleme der bisherigen Umsetzung behoben. Der gezeigte Vergleich prüft allerdings eine Seite automatisiert. Er ersetzt keine manuelle Prüfung des gesamten Einkaufsablaufs, etwa mit Tastatur und Screenreader. Für uns gehört diese Unterscheidung zu einer seriösen Arbeit an Barrierefreiheit: Verbesserungen belegen und den Umfang der Prüfung offen benennen.
Security Headers: Von F auf A+
Beim Security-Headers-Test fällt der Unterschied besonders deutlich aus. Die Bewertung steigt von F auf A+. Geprüft werden Sicherheitsanweisungen, die der Server dem Browser mitgibt. Sie helfen beispielsweise dabei, die Nutzung verschlüsselter Verbindungen vorzugeben oder das Einbetten von Inhalten und das Laden bestimmter Ressourcen zu begrenzen.

Im neuen Bericht werden alle sechs aufgeführten Header grün angezeigt. Dazu gehören unter anderem Content-Security-Policy, Strict-Transport-Security und X-Content-Type-Options. Das Ergebnis zeigt, dass diese Schutzmaßnahmen nun entsprechend gesetzt sind. Die Gesamtsicherheit eines Shops umfasst zusätzlich viele weitere Aufgaben, etwa Updates, Zugriffsrechte und den Umgang mit Erweiterungen. A+ ist ein guter Befund für die geprüften Header, kein Freibrief für den gesamten Shop.
Technisches SEO: Deutlicher Fortschritt, mit einem offenen Punkt
Seobility untersucht eine Website aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung und bündelt Hinweise zu Technik, Seitenstruktur und Inhalten. Beim Relaunch verbessert sich die Onpage-Bewertung von 84 auf 90 Prozent. Besonders deutlich fällt der Fortschritt bei Technik und Meta-Angaben aus: von 71 auf 94 Prozent. Die Struktur steigt von 89 auf 95 Prozent.

Diese Prüfbereiche helfen, technische Hindernisse und Schwächen in der Organisation der Seiten zu finden. Für einen Shop mit Produkten, Kategorien und Rezepten ist das nützlich: Gute Inhalte müssen erreichbar sein und in einem verständlichen Zusammenhang stehen. Das Werkzeug liefert dafür konkrete Prüfhinweise. Einen Google-Rankingwert misst es nicht.
Zum vollständigen Bild gehört auch der Content-Wert. Er sinkt im Vergleich von 93 auf 81 Prozent. Aus der Übersicht allein lässt sich die Ursache nicht bestimmen. Dafür müssen die einzelnen Meldungen und betroffenen URLs geprüft werden. Diesen Punkt nehmen wir als Aufgabe für die weitere Optimierung mit. Gerade ein technisches SEO-Audit ist dann hilfreich, wenn es auch zeigt, wo noch Arbeit liegt.
Mehr Einblicke in unsere Arbeit
Wie wir Websites entwickeln und technische Qualität prüfen, zeigen auch diese Projekte und Fachartikel.
Für die Suche mit KI besser vorbereitet
Wer heute einen Shop weiterentwickelt, muss auch neue Wege der Produktsuche mitdenken. Neben den klassischen Suchergebnissen stehen KI-Antworten, in denen Nutzer Fragen stellen, Empfehlungen vergleichen und nächste Schritte planen. Gerade ein Angebot mit erklärungsbedürftigen Produkten und hilfreichen Rezepten kann dort interessante Anknüpfungspunkte haben.
Das bedeutet keinen Abschied von SEO. Google beschreibt in seinem Leitfaden zur Optimierung für KI-Sucherlebnisse, dass die bewährten Grundlagen weiter gelten: zugängliche Seiten, hilfreiche Inhalte und eine klare Struktur. Eine besondere Datei oder ein spezielles Schema allein verschafft keine garantierte Präsenz in KI-Antworten. Unsere Optimierung für KI-Systeme setzt deshalb bei den Inhalten und ihrer technischen Erreichbarkeit an.

Einen ergänzenden Blick liefert Cloudflares Test „Is Your Site Agent Ready?“. Im dokumentierten Vergleich steigt der Wert von 43 auf 86 Punkte. Die bewertete Auffindbarkeit verbessert sich von 50 auf 75, der Inhaltsbereich von 0 auf 100 und die Steuerung des Bot-Zugriffs von 50 auf 100 Prozent.
Beide Berichte sind Teilscans: Sie enthalten sieben von zwanzig Prüfungen. Bereiche wie Commerce oder API-Authentifizierung wurden dabei nicht geprüft. Der höhere Wert zeigt Fortschritte bei den erfassten technischen Voraussetzungen. Er belegt weder zusätzliche Besucher aus KI-Systemen noch eine bestimmte Position in deren Antworten. Für solche Aussagen brauchen wir später Nutzungsdaten. Die Vorbereitung gehört für uns trotzdem in einen heutigen Relaunch, genau wie die klassische Suchmaschinenoptimierung.
Auch ein geteilter Link gehört zum ersten Eindruck
Ein Rezept oder ein gutes Angebot wird gern weitergeschickt. Noch bevor jemand den Shop öffnet, sieht er dann häufig eine Linkvorschau. Beim Relaunch haben wir deshalb auch die Open-Graph-Darstellung überarbeitet. Der Vergleich zeigt die bisherige Vorschau mit einem Hinweis zum Bildformat und die neue Gestaltung mit einem passenden Querformat und sichtbarer Markenbotschaft.

Open-Graph-Angaben helfen Plattformen dabei, Bild, Titel und Beschreibung für solche Vorschauen zusammenzustellen. Wie eine konkrete App den Link darstellt, entscheidet sie selbst. Gut vorbereitete Angaben geben ihr dafür geeignetes Material. Das ist eine kleine Arbeit am Shop, die außerhalb der eigentlichen Website sichtbar wird.
Die neue 404-Seite: „Diese Seite wurde nicht erbeutet“
Auch eine nicht gefundene Seite kann zur Marke passen. Bei Wald zu Tisch tut sie das jetzt mit dem Satz „Diese Seite wurde nicht erbeutet“, einer passenden Bildwelt und zwei sinnvollen Auswegen: einer Suche und dem Weg zurück zur Startseite. So bleibt ein Besucher handlungsfähig, wenn er über einen falschen oder veralteten Link kommt.

Die Idee darf schmunzeln lassen. Ihre Aufgabe bleibt praktisch. Wer nach einem Produkt oder Rezept sucht, soll einen neuen Anlauf nehmen können. Eine solche Fehlerseite ergänzt die Navigation; notwendige Weiterleitungen bei einem Relaunch ersetzt sie nicht.
Ein neuer Abschnitt für einen Shop, den wir lange begleiten
Auf diesen Relaunch sind wir stolz. In ihm steckt die Arbeit an einem ganzen Shop: Daten übertragen, Produkte neu zusammenführen, Gestaltung verbessern, technische Probleme lösen und die Rezeptwelt weiterdenken. Die Vergleichstests zeigen, wie viel sich verändert hat. Ebenso wichtig ist das Ergebnis für jemanden, der einfach ein gutes Stück Wildfleisch kaufen und daraus etwas kochen möchte.
Wald zu Tisch hat jetzt eine neue technische Grundlage und einen Rezeptbereich, der Lust macht, länger zu bleiben. Wir haben unsere frühere Arbeit weiterentwickelt und dort ersetzt, wo die heutigen Anforderungen es sinnvoll machten. Genau das verstehen wir unter einer langfristigen Zusammenarbeit: einen guten Stand erreichen und bereit sein, ihn später erneut zu hinterfragen.
Fragen zum Shop-Relaunch von Wald zu Tisch
Der bestehende Shop sollte schneller werden und mehr Möglichkeiten für die Gestaltung und Verbindung von Produkten und Rezepten bieten. Hinzu kamen Aufgaben bei Barrierefreiheit, Sicherheit und der Aufbereitung für Suchmaschinen und KI-Systeme. Für diese Ziele haben wir WooCommerce auf WordPress als neue Grundlage gewählt.
Nein. Das System passte zu den damaligen Anforderungen und brachte viele Funktionen für den Onlinehandel mit. Wir haben den bisherigen Shop selbst umgesetzt. Der spätere Wechsel folgt aus den heutigen Zielen und dem Aufwand, die gewachsene Installation entsprechend weiterzuentwickeln.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Hosting, Theme, Erweiterungen, Daten und die technische Umsetzung beeinflussen die Geschwindigkeit beider Systeme. Bei Wald zu Tisch verbessert sich der dokumentierte PageSpeed-Performance-Wert nach dem Relaunch von 65 auf 92 Punkte.
Wir haben den Datenbestand, die Produkte und die Shop-Inhalte in die neue WooCommerce-Struktur übertragen. Gleichzeitig haben wir die Gestaltung überarbeitet und den Rezeptbereich neu aufgebaut. Der Relaunch umfasste damit die bestehende Substanz des Shops und seine weitere Entwicklung.
Rezepte können Menschen erreichen, die zunächst nach einem Gericht oder nach Hilfe bei der Zubereitung suchen. Zutaten, verständliche Schritte und passende Produktverweise verbinden diesen Informationsbedarf mit dem Sortiment. Bei Wald zu Tisch führt beispielsweise das Rezept für Wildfilet direkt zum passenden Fleisch.
Nein. Jeder Test hat einen begrenzten Umfang. Der gezeigte automatisierte Barrierefreiheits-Check prüft eine Seite; Security Headers bewertet bestimmte HTTP-Header. Die Ergebnisse belegen Verbesserungen in diesen Bereichen. Eine weitergehende Prüfung muss auch andere Seiten, Bedienabläufe und Sicherheitsaspekte einbeziehen.
Im Cloudflare-Teilscan steigt der Wert von 43 auf 86 Punkte. Beide Vergleiche enthalten sieben von zwanzig Prüfungen. Das zeigt Verbesserungen bei den geprüften technischen Voraussetzungen. Ob KI-Systeme den Shop häufiger nennen oder zusätzliche Besucher bringen, muss anhand weiterer Daten beurteilt werden.
Steht auch bei deinem Shop der nächste Schritt an?
Vielleicht passt dein Shopsystem noch gut, und einige gezielte Verbesserungen reichen aus. Vielleicht kosten Anpassungen inzwischen so viel Kraft, dass ein Neuaufbau sinnvoll wird. Wir schauen uns an, wo dein Shop heute steht und was er künftig leisten soll. Sprich mit uns über deinen Online-Shop.