# Website prüfen: die 10 Tools, mit denen wir jede Website testen &#8211; vor und nach dem Go-live

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> Language: de  
> Description: Wie prüft ihr eigentlich, ob eine Website gut ist? Diese Frage bekomme ich regelmäßig - von Kunden, von Quereinsteigern, manchmal von Kollegen. Die ehrliche Antwort ist unspektaku…

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Wie prüft ihr eigentlich, ob eine Website gut ist? Diese Frage bekomme ich regelmäßig – von Kunden, von Quereinsteigern, manchmal von Kollegen. Die ehrliche Antwort ist unspektakulär: Wir messen. Mit zehn Werkzeugen, die fast alle kostenlos sind und die jeder noch heute benutzen kann. Es gibt keinen geheimen Agentur-Werkzeugkasten. Es gibt nur Werkzeuge, die man kennt – und die Disziplin, sie auf jedes Projekt anzuwenden.

Genau das ist der Unterschied zwischen einem professionellen Auftritt und einem Feierabendprojekt: nicht der Zugang zu den Tools, sondern die Routine. Ein Hobbybastler prüft, wenn etwas auffällt. Wir prüfen, bevor etwas auffällt – jedes Projekt, jedes Mal, mit festen Mindestwerten. Was wir dabei prüfen, steht in unserer [Checkliste vor dem Go-live](https://4eck-media.de/blog/website-checkliste-vor-go-live-qualitaet-statt-pfusch/) und der [Checkliste für die Zeit danach](https://4eck-media.de/blog/website-launch-checkliste-nach-go-live/). Womit wir es prüfen, steht hier.

    
        
            
                                                    Messen statt meinen
                            
                            
                    
                        
- Jedes dieser Tools ist öffentlich zugänglich – die meisten davon kostenlos
- Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern in der Routine: jedes Projekt, jedes Mal, mit festen Mindestwerten
- Zahlen ersetzen Geschmacksdiskussionen: 94 Punkte sind 94 Punkte
- Vor dem Go-live testen wir die Baustelle, nach dem Go-live beweisen wir es auf der echten Domain

                                            
                                    
                    
    

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## Performance: Google PageSpeed Insights

Eine langsame Website verliert Besucher, bevor sie den ersten Satz gelesen haben – und Google bewertet die Nutzererfahrung inzwischen mit harten Messwerten, den Core Web Vitals. Deshalb beginnt bei uns jede Qualitätsprüfung mit der Geschwindigkeit.

[PageSpeed Insights](https://pagespeed.web.dev/) ist dafür das Referenzwerkzeug: kostenlos, direkt von Google, und es kombiniert Labormessungen mit echten Nutzerdaten aus dem Chrome UX Report. Wir messen Mobile und Desktop getrennt – Mobile ist der ehrlichere Test – und schauen hinter den Score auf die drei Kernwerte: LCP (wann ist das größte Element sichtbar?), INP (wie schnell reagiert die Seite?) und CLS (springt das Layout beim Laden?). Unsere Grenze: mindestens 90 Punkte mobil, angestrebt 94 und mehr. Der Puffer ist Absicht, denn nach der Übergabe lädt irgendwann jemand ein zu großes Bild hoch. Der häufigste Befund überhaupt: genau so ein Bild im Hero-Bereich.

## SEO und Indexierung: Seobility und die Google Search Console

Der beste Inhalt ist wertlos, wenn Suchmaschinen ihn nicht sauber erfassen können. Diese beiden Werkzeuge beantworten zwei verschiedene Fragen: Was können Crawler auf der Website finden – und was macht Google tatsächlich daraus?

[Seobility](https://www.seobility.net/) crawlt die komplette Website und sortiert die Befunde in drei Gruppen: Technik & Meta, Struktur und Inhalt. Die Stärke liegt in der Fläche: Ein Crawler vergisst keine Seite und übersieht keine Serie. Doppelte Titel, fehlende Meta-Descriptions, kaputte Links, verwaiste Seiten, zu tief vergrabene Leistungsseiten – all das sieht man im Bericht, nicht beim Draufschauen. Bei einem unserer letzten Projekte stand der Technikbereich bei 98 Prozent, und trotzdem steckten in den letzten zwei Prozent noch zwei problematische Descriptions und drei fehlende Alt-Attribute. Genau dafür ist das Tool da. Einzelprüfungen sind kostenlos, der regelmäßige Komplett-Crawl gehört zum Bezahltarif – und ist für uns eine der selbstverständlichsten Investitionen überhaupt.

Die [Google Search Console](https://search.google.com/search-console) ist kein Prüftool im engeren Sinn, sondern etwas Wertvolleres: der einzige Ort, an dem Google Ihnen direkt sagt, wie es Ihre Website sieht. Kostenlos, aber von erstaunlich vielen Websites nie eingerichtet. Wir nutzen nach jedem Launch die URL-Prüfung mit Live-Test – kann Google die Seite abrufen, darf sie in den Index, welche kanonische URL wird erkannt? -, reichen die Sitemap ein und beobachten in den Wochen danach Indexierungsberichte und 404-Meldungen. Wer die Search Console nicht nutzt, verzichtet freiwillig auf das Feedback der wichtigsten Suchmaschine der Welt.

## Barrierefreiheit: AccessibilityChecker und AccessScan

Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz vom 28. Juni 2025 ist Zugänglichkeit für viele Angebote eine rechtliche Pflicht. Für uns war sie schon vorher eine professionelle: Eine Website, die ein Teil der Besucher nicht bedienen kann, ist keine fertige Website. Und weil kein Scanner alles sieht, benutzen wir zwei.

[AccessibilityChecker.org](https://www.accessibilitychecker.org/) liefert in wenigen Sekunden einen WCAG-Audit mit konkreter Fehlerliste: fehlende Alternativtexte, zu schwache Kontraste, unbenannte Formularelemente, leere Links. Die Befunde sind präzise genug, um sie direkt als Aufgabenliste an die Entwicklung zu geben.

[AccessScan](https://accessibe.com/accessscan) ist unsere Gegenprobe. Zwei Scanner mit unterschiedlichen Regelwerken finden unterschiedliche Dinge – der blinde Fleck des einen ist der Treffer des anderen. Was beide nicht können: beurteilen, ob ein Alt-Text sinnvoll ist oder eine Fokusreihenfolge logisch. Deshalb gehören zu jedem Scan die manuellen Handgriffe: ohne Maus navigieren, Fokus verfolgen, Zoom testen. Wie wir Barrierefreiheit von Anfang an einplanen, steht auf unserer Seite über [barrierefreie Websites](https://4eck-media.de/kompetenzen/agentur-barrierefreiheit/).

## Sicherheit: SecurityHeaders.com

Security Header sind Regeln, die der Server jedem Browser mitgibt: HTTPS erzwingen, fremdes Einbetten verbieten, Skriptquellen begrenzen. Besucher sehen davon nichts. Angreifer schon – und zwar sofort, denn fehlende Header sind von außen ablesbar wie ein offenes Fenster.

[SecurityHeaders.com](https://securityheaders.com/) prüft die wichtigsten Header in Sekunden und vergibt eine Note von A+ bis F. Wir wollen mindestens ein A – aber nicht um jeden Preis: Eine übermotivierte Content Security Policy, die nebenbei den Zahlungsanbieter oder den Consent-Manager blockiert, ist keine Sicherheitsmaßnahme, sondern ein neuer Fehler mit besserer Bewertung. Deshalb gilt bei uns: Nach jeder Header-Änderung wird die Website funktional getestet, mit einem Blick in die Browserkonsole. Der häufigste Befund bei Erstprüfungen: gar kein HSTS gesetzt.

## Link-Vorschau: opengraph.xyz

Der erste Kontakt mit einer Website findet immer öfter nicht im Browser statt, sondern in WhatsApp, LinkedIn oder Teams – als geteilter Link. Ob dort eine ansprechende Karte mit Bild und Titel erscheint oder ein grauer Kasten, entscheiden die Open-Graph-Daten. Warum das wichtig ist, haben wir in der [Before-Live-Checkliste](https://4eck-media.de/blog/website-checkliste-vor-go-live-qualitaet-statt-pfusch/) ausführlich beschrieben – hier ist das Werkzeug dazu.

[opengraph.xyz](https://www.opengraph.xyz/) zeigt für jede URL, wie die Vorschau auf Facebook, LinkedIn, X und in Messengern aussieht – ohne dass man den Link testweise irgendwo posten muss. Wir nutzen es ständig: nach jedem Relaunch, für jede wichtige Landingpage, für jeden neuen Blogartikel. Typische Funde: ein og:image, das noch auf die Entwicklungsdomain zeigt, ein abgeschnittener Titel, ein fehlendes Vorschaubild im Format 1200 mal 630 Pixel. Der Test dauert eine Minute und entscheidet über den ersten Eindruck jeder geteilten Empfehlung.

## Maschinenlesbarkeit und KI: Schema-Validator, Rich Results Test, isitagentready

Websites werden längst nicht mehr nur von Menschen gelesen. Suchmaschinen, KI-Assistenten und Agenten müssen verstehen, wer hier was anbietet – und dafür brauchen sie strukturierte Daten und klare Inhalte. Drei Werkzeuge, drei verschiedene Fragen.

Der [Schema.org Validator](https://validator.schema.org/) prüft die Grammatik: Ist das Markup syntaktisch korrekt, sind die Typen und Eigenschaften gültig, hängt der Graph zusammen? Ein Muss nach jedem Relaunch, denn in Schema-Daten überleben erstaunlich oft alte Staging-URLs und veraltete Angaben. Wichtig dabei: Valide heißt noch nicht wahr. Ob die Telefonnummer im Markup mit der im Footer übereinstimmt, prüft kein Validator – das bleibt Handarbeit.

Der [Rich Results Test](https://search.google.com/test/rich-results) beantwortet die zweite Frage: Was davon versteht Google als Grundlage für besondere Suchdarstellungen? Google unterstützt nur einen Teil aller Schema-Typen – FAQ, Artikel, Breadcrumbs, Bewertungen und einige mehr. Beide Tools zusammen ergeben das vollständige Bild: erst die Grammatik, dann die Wirkung.

[isitagentready.com](https://www.isitagentready.com/) ist das jüngste Werkzeug in unserer Liste und beantwortet die Frage, die gerade wichtig wird: Kann ein KI-Agent mit dieser Website arbeiten? Geprüft wird unter anderem, ob KI-Crawler zugelassen sind, ob Inhalte maschinenlesbar strukturiert sind und ob die Website klare, zitierbare Aussagen enthält. Wer verstanden hat, dass Empfehlungen zunehmend von ChatGPT, Gemini und Perplexity ausgesprochen werden, prüft das nicht mehr freiwillig zuletzt. Die strategische Seite dazu steht in unserem [GEO-Framework für KI-Sichtbarkeit und Empfehlungen](https://4eck-media.de/blog/geo-framework-ki-sichtbarkeit-empfehlungen/).

## Zehn Werkzeuge, ein Prinzip

Keines dieser Tools ist ein Geheimnis, und fast alle sind kostenlos. Trotzdem trennt ihre konsequente Nutzung die professionelle Website vom Feierabendprojekt – weil Messen die Diskussion verändert. Aus „sieht doch gut aus“ wird ein Wert, ein Datum, ein Beleg. Aus „müsste eigentlich passen“ wird eine dokumentierte Ausnahme oder ein behobener Fehler.

Wer selbst prüfen möchte: Die Reihenfolge und alle Prüfpunkte stehen in unserer [Checkliste vor dem Go-live](https://4eck-media.de/blog/website-checkliste-vor-go-live-qualitaet-statt-pfusch/) und der [Checkliste für die Zeit nach dem Go-live](https://4eck-media.de/blog/website-launch-checkliste-nach-go-live/) – diese zehn Werkzeuge sind die Instrumente dazu. Und wer die Prüfung lieber abgibt: Über die [Kontaktseite](https://4eck-media.de/kontakt/) erreichen Sie uns direkt – gern auch mit den Messwerten Ihrer bestehenden Website. Dann reden wir nicht über Geschmack, sondern über Zahlen.

Der Werkzeugkasten wächst übrigens weiter: Für mehrsprachige Projekte haben wir dokumentiert, wie wir [WPML mit KI übersetzen](https://4eck-media.de/blog/wordpress-mit-ki-uebersetzen-schnell-guenstig-und-ohne-wpml-frust-unser-kompletter-workflow/) – nach demselben Prinzip: messen, prüfen, belegen.

    
        
                        
                                    

## Häufige Fragen zu unseren Test-Tools

                                
                                                                        
                                
                                    Sind diese Tools kostenlos?
                                    
                                                                            
                                
                                
                                    

Größtenteils ja. PageSpeed Insights, die Search Console, der Schema.org Validator, der Rich Results Test, opengraph.xyz und die Basis-Scans von AccessibilityChecker, AccessScan, SecurityHeaders.com und isitagentready.com kosten nichts. Seobility bietet kostenlose Einzelprüfungen; der vollständige, regelmäßige Crawl einer ganzen Website ist Teil des Bezahltarifs. Für den Einstieg reicht die kostenlose Ebene fast überall.

                                    
                                                                            
                                
                            
                                                    
                                
                                    Reichen diese automatischen Tests aus, um eine gute Website zu garantieren?
                                    
                                                                            
                                
                                
                                    

Nein, und das behaupten wir auch nicht. Die Tools finden zuverlässig, was sich messen lässt: technische Fehler, fehlende Angaben, langsame Auslieferung. Ob ein Alt-Text sinnvoll ist, eine Navigation logisch oder ein Text überzeugend, entscheidet weiterhin ein Mensch. Wir kombinieren deshalb jede automatische Prüfung mit manuellen Kontrollen – wie in unseren beiden Checklisten-Artikeln beschrieben.

                                    
                                                                            
                                
                            
                                                    
                                
                                    Wann sollte man diese Tools einsetzen: vor oder nach dem Go-live?
                                    
                                                                            
                                
                                
                                    

Beides, und zwar bewusst doppelt. Vor dem Go-live prüfen wir die fertig gebaute Website, nach dem Go-live wiederholen wir die wichtigsten Messungen auf der echten Domain – denn dort kommen CDN, Caching, Consent-Manager und echte Mailserver dazu. Die Reihenfolge und alle Prüfpunkte stehen in unserer Before-Live- und After-Live-Checkliste.

                                    
                                                                            
                                
                            
                                                    
                                
                                    Welche Werte gelten als gut?
                                    
                                                                            
                                
                                
                                    

Unsere Richtwerte: PageSpeed mobil mindestens 90, angestrebt 94 und mehr. SecurityHeaders.com mindestens ein A. Bei den Accessibility-Scans und im Schema-Validator: null unbegründete Fehler. Und in der Search Console: keine unerklärten Indexierungsausschlüsse. Wichtiger als jede einzelne Zahl ist aber, dass bewusste Ausnahmen dokumentiert sind statt stillschweigend akzeptiert.
