Freelancer vs. Agentur: Wer ist besser für dein Website-Projekt?
Wenn du eine Website, einen Shop oder ein digitales Projekt, wie etwa die Migration von Typo3 auf WordPress umsetzen willst, ist die wichtigste Entscheidung nicht „Freelancer oder Agentur?“. Die bessere Frage ist: Wer liefert zuverlässig messbare Ergebnisse und reduziert dein unternehmerisches Risiko? Freelancer sind oft günstiger und haben genau den einen festen Ansprechpartner. Agenturen bringen Team-Breite, Vertretungssicherheit und skalierbare Prozesse. In vielen Projekten ist die Wahl am Ende zweitrangig, solange Qualität objektiv geliefert wird, gemessen anhand von Testtools, die diese Qualität für PageSpeed, Sicherheit, OnPage-Score, Barrierefreiheit, Schema Markup etc. bestätigen.
Auf LinkedIn entdeckte ich kürzlich einen Beitrag, der bewusst provokant formuliert war und dem typischen Freelancer-gegen-Agentur-Narrativ folgt.
Marketingtechnisch funktioniert das, was der Freelancer veröffentlicht hat, weil es (auch meine) Emotionen triggert und Aufmerksamkeit erzeugt. Inhaltlich ist der Post stark vereinfacht und teilweise verzerrend. Der Freelancer pauschalisiert die Preisgestaltung von Agenturen. Auch sein Zeitansatz mit 4-12 Monate quälendes Hin und Her ist schlicht Unfug.
Sein Ziel ist eher Lead-Generierung über Provokation als eine sachliche Marktanalyse. Das ist auch der Grund für meinen Blogpost, um eine Empfehlung an alle Kunden zu geben, die einen Dienstleister für eine Website, SEO/GEO oder andere Marketingleistungen benötigen. Doch bevor wir uns mit den konkreten Vergleichen zwischen Freelancern und Agenturen beschäftigen, werfen wir doch einen genaueren Blick auf die Freelancer-Website. Denn wenn ein Freelancer den Agenturen bestimmte Qualitäten abspricht, liefert er sie dann auch selbst? Jetzt mehr im Video:
Was ist der zentrale Unterschied zwischen Freelancer und Agentur?
Freelancer sind in der Regel eine Person (oder ein kleines Netzwerk), die Planung und Umsetzung oft „aus einer Hand“ übernimmt.
Agenturen arbeiten teambasiert: mehrere Rollen (z. B. UI/UX, Development, SEO, Content, Tracking) greifen ineinander. Inklusive sind ebenso Projektmanagement, Vertretung und Qualitätsroutinen.
Suchst du eine eierlegende Wollmilchsau, die alles für dich übernimmt bei maximaler Geschwindigkeit und einem fest definierten Umfang, weil keine anderen Projekte während der Bearbeitungszeit angefasst werden? Nie krank und immer erreichbar, auch wenn gerade im Kundentermin oder versunken in Arbeit für Kunden? Viel Glück bei der Suche, wenn es ein Freelancer sein soll. Diese Konstellation findet sich eher bei kleinen, disziplinierten Agenturen. Genauso arbeiten wir als Agentur mit viel Erfolg. Maximal schnell, erfolgreich in der Umsetzung und mit Ausfallsicherheit für unseren Kunden, weil jede Kompetenz bei uns mehrfach besetzt ist.
Wann ist ein Freelancer die bessere Wahl?
Ein Freelancer passt besonders gut zu dir, wenn …
- dein Projekt klar abgegrenzt ist (Landingpage, Relaunch light, einzelne Features)
- eine bestimmte Einzelleistung gefragt ist, die von einem Spezialisten genau dafür erledigt wird (z. B. PageSpeed-Optimierung)
- du schnelle Entscheidungen willst (wenig Stakeholder)
- du vor allem einen Ansprechpartner brauchst
- das Budget eng ist und du den Scope sauber managen kannst
- du Risiken bei Zeit und personellen Ausfällen gut abfedern kannst, weil du beispielsweise kein E-Commerce-Business hast
Typische Kunden: kleine bis mittelgroße Projekte mit klarer Aufgabenliste, wenig Politik, kurzer Umsetzungszeit.
Tatsächlich ziehen wir auch Freelancer in unseren Arbeiten hinzu, wenn es beispielsweise um 3D-Designs, fotografische Leistungen oder Imagefilme geht. Da setzen wir auf Profis, die genau das am besten können, weil sie es auch besser können als wir. Wie etwa in diesem Beispiel, bei dem das Projekt Schwedenschanze in Stralsund 3d-visualisiert wurde mithilfe eines von uns beauftragten Freelancers.
Wann ist eine Agentur die bessere Wahl?
Eine Agentur passt besonders gut zu dir und deinen Zielen, wenn …
- mehrere Disziplinen gleichzeitig nötig sind (User Experience + Development + SEO/GEO + Content + Tracking)
- dein Projekt komplex ist (Shop, Integrationen, Migrationen, MultiSite, mehrere Sprachen, Schnittstellen)
- du Ausfallsicherheit brauchst (Krankheit, Urlaub, Kapazitätsengpässe) und unternehmerischen Risiken mit dem Projekterfolg begrenzen willst
- du nach dem Launch laufend weiterentwickeln willst (Roadmap statt „Projekt endet“)
Typische Kunden: Projekte mit höherem Risiko, größerer Tragweite und langfristiger Betreuung.
Ein Pluspunkt bietet eine Agentur auch, wenn beispielsweise der Projektmanager oder Kontakter, der für den Kunden verantwortlich ist, menschlich etwa nicht (mehr) mit dem Unternehmensverantwortlichen kann oder andere Zerwürfnisse bestehen. In der Agentur findet sich immer jemand, der dann die Kommunikation mit dem Kunden übernehmen kann, bevor es zum großen Bruch kommt.
Hier ist ein klassisches Beispiel, wo eine Agentur sinnvoller im Einsatz ist als ein einzelner Freelancer, weil es hier um den multidisziplinären Einsatz vielfältiger Kompetenzen (Markenpositionerung, Printdesign, WordPress-MultiSite-System) mit einem hohen Zeiteinsastz für das Rebranding und den Relaunch von ELBMED ging.
Freelancer vs. Agenturen: Die Vor- und Nachteile im Vergleich
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile von Freelancers und Agenturen im direkten Vergleich.
| Kriterium | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|
| Ansprechpartner | Ein Ansprechpartner (sehr direkt) | Mehrere Ansprechpartner je Kompetenzfeld |
| Kosten | Oft günstiger bei kleinen Projekten | Höher durch Team & Struktur |
| Künstlersozialabgabe | Gut möglich (siehe unten) | nicht relevant |
| Geschwindigkeit | Kann schneller sein bei klaren Aufgaben | Kann durch Abstimmung länger wirken, ist aber planbarer |
| Kapazität | Begrenzte Stunden/Woche | Team kann hoch- und runterfahren |
| Ausfallsicherheit | Risiko: Krankheit, Urlaub, andere Projekte | Vertretung und Backup in der Regel standardisiert |
| Fachliche Tiefe | „Einer kann alles“ beinhaltet Risiko von Mittelmaß | Spezialisten je Thema (UX/Dev/Content/SEO/Social/Tracking) |
| Qualitätssicherung | Abhängig von Person & Routine | Reviews, Testing, Standards, Projektmanagement, Dokumentation |
| Nachhaltigkeit | Gefahr von Wissensinsel | Wissen verteilt, Übergaben möglich |
Freelancer gewinnen oft beim Einstieg und Kosten, Agenturen bei Qualität, Risiko und Skalierung.
Was ist das größte Risiko in der Arbeit mit Freelancern?
Das größte Risiko ist nicht „Qualität“, sondern Abhängigkeit. Wenn eine Person ausfällt oder parallel andere Projekte priorisiert, kann dein Projekt stehen bleiben. Und nachdem dein Website entwickelt ist, wird sich ein Freelancer anderen Projekten widmen. Hast du dann Funktionswünsche oder benötigst schnell einen Inhalt online, ist fraglich, wie schnell deine Tasks priorisiert werden.
Zusätzliche Risiken bestehen darin:
- fehlende Vertretung
- keine feste Qualitätssicherung (Testing, Security, Performance-Budgets)
- ein „Generalist, der alles kann“, ist oft nicht wirklich tief in den einzelnen Disziplinen unterwegs (UI & UX, SEO/GEO, Tracking/Security/Accessibility)
Das heißt nicht, dass Freelancer schlechter sind . Du musst diese Risiken nur aktiv absichern
Zu den genannten Risiken kann ich zwei weitere Erfahrungen direkt noch ergänzen aus unserem tatsächlichen Agenturerleben. Wir haben die Betreuung von zwei Unternehmen übernommen, die vorher mit einem Freelancer gearbeitet haben, wo der eine immer schwieriger erreichbar war und irgendwann gar nicht mehr geliefert hatte (der Grund war eine Depression), und der andere Freelancer – auch eine echte Story! – zunehmend dem Alkohol zugesprochen hat und die Arbeitsleistung irgendwann einfach nicht mehr gepasst hat.
Was ist das größte Risiko beim Agentur-Modell?
Das größte Risiko ist selten die Umsetzung, sondern Overhead und falscher Fit:
- zu viele Meetings, zu viel Prozess
- unklare Verantwortlichkeiten
- zu oft wechselnde Mitarbeiter (gerade bei Agenturen in größeren Städten mit FHs und Unis, wo günstiger Nachwuchs gern bereit ist, sich für wenig Geld für 1-3 Jahre zu versklaven, bis sie getauscht werden mit den nächsten Juniors, die von den Unis anrücken)
- teure Pakete mit Dingen, die du nicht brauchst
Auch hier gilt: Agentur ist nicht automatisch besser. Die Struktur muss zur Projektrealität und deinen Zielen passen.
Eine unserer jüngeren Beauftragungen vom Februar 2026 ist der Relaunch der Website einer Steuer- und Unternehmensberatung mit mehreren Standorten hier in M-V. Wir waren die dritte Agentur in den Gesprächen. Die anderen beiden Agenturen wollten vorab relativ preisintensive Workshops als Baustein zum Relaunch verkaufen, obwohl das Unternehmen selbst sehr stark im Bereich Positionierung und Coaching unterwegs ist und eine klare Vorstellung davon hat, was sie von der neuen Website erwarten. Das war genau der Punkt, den Agenturen gern mitverkaufen: teure Dinge, die oft nicht nötig sind. Und dieser Workshop-Fokus hatte sogar noch einen weiteren Aspekt. Nach der Bestätigung unseres Angebots fragte ich ganz gezielt unsere Ansprechpartnerin: Darf ich um eine kleine Einschätzung von dir bitten? Ich weiß ja, dass ihr bereits im Vorfeld mit Agentur A und auch Agentur B gesprochen habt. Für uns als Agentur sind die Zusammenhänge bei der Entstehung von Entscheidungsprozessen immer hochinteressant, weil wir dadurch lernen können. Was haben denn die anderen beiden falsch gemacht oder unerfüllt gelassen bei euch, sodass ihr euch letztlich für uns entschieden habt?
Sie antwortete: Es hat sich vom Bauchgefühl einfach nicht so richtig bei den anderen Agenturen angefühlt. Man hatte das Gefühl, dass sie auf die Zusammenarbeit mit uns nicht angewiesen sind, sie haben sich auf die Gespräche nicht so vollumfänglich vorbereitet, wie du es beispielsweise gemacht hast. Du hast uns von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass du Bock darauf hast mit uns zusammenzuarbeiten und uns eine der besten Webseiten zu bauen. Und genau solche Partner stellen wir uns in einer guten Zusammenarbeit vor.
Meine Vermutung ist, dass durch den Workshopfokus der beiden Agenturen eine gründliche Vorbereitung auf den Kunden nicht wirklich stattgefunden hat, weil ja ohnehin alles später im Workshop in Erfahrung gebracht werden kann. Diese Nachlässigkeit ermöglichte es, dass wir als dritte Agentur empfangen wurden mit dem Ergebnis, dass wir einen schönen Auftrag von einem absoluten Zielkunden erhalten haben.
Welche messbaren Kriterien sind wichtiger als „Freelancer vs. Agentur“?
Wenn du eine möglichst günstige Website suchst, wird oft der Freelancer das für dich richtige Angebot haben. Wenn du eine möglichst gute Website suchst, heißt es nicht automatisch, dass auch Agenturen dazu in der Lage sind.
Worauf kommt es also wirklich an, wenn wir nur das Ergebnis bewerten: die perfekte Website, die Kundenanfragen oder Bewerbungen generiert, oder der Online-Shop, der auch Umsatz schafft?
Am Ende zählt, ob geliefert wird und ob du Ergebnisse objektiv prüfen kannst. Für Websites und Shops sind diese Messgrößen besonders praxisnah:
- Performance: PageSpeed / Core Web Vitals (LCP, INP, CLS)
- Sicherheit: HTTPS, Security Header, Updates, Härtung, Backups
- OnPage-Qualität: saubere Informationsarchitektur, interne Verlinkung, Meta-Daten, Indexierbarkeit
- Barrierefreiheit: WCAG-orientierte Umsetzung, Tests, Kontraste, Fokusführung, Semantik
- Schema Markup: Organization/LocalBusiness, FAQ, Breadcrumb, Article, ggf. Product
- Wartbarkeit: saubere Code-/Theme-Struktur, Doku, Übergabefähigkeit
In unserem Agenturblog findest du bei unseren Projektvorstellungen immer auch direkt Screenshots von den von uns eingesetzten Testtools, wie etwa hier zum Launch der Website von Geschäftsführer Coach René Wasmund.
Egal, ob Freelancer oder Agentur, du willst Qualität, die messbar ist. Und du willst einen Dienstleister, der dir Bestwerte bereits im Vertrag zusichert als Abnahmekriterium! Hier ist noch Checkliste für dich, woran du erkennen kannst, ob dein Anbieter liefern kann:
- Gibt es Referenzen mit vergleichbarer Komplexität?
- Werden Messwerte (bei uns sind es Bestwerte 😉 vorab definiert (Performance, Security, SEO, Accessibility, Schema)?
- Gibt es einen Plan für Ausfall/Vertretung?
- Werden Entscheidungen dokumentiert (Tickets, Changelog, Übergabe)?
- Gibt es klare Scope-Regeln (Change Requests, Priorisierung, Timeline)?
- Und letztlich: wie sind insgesamt die Bewertungen für den Anbieter (also Google-Rezensionen, Videotestimonials und auch Bewertungen in Agenturplattformen wie feedbax.de, sortlist.com etc.).
Hier als Beispiel die Rezensionen, die uns Kunden in unserem Google-Unternehmensprofil geschrieben haben. Solche Rezensionen schaffen Vertrauen und geben Sicherheit.
Agentur oder Freelancer: Wie triffst du die richtige Entscheidung?
Stell dir diese Fragen:
- Wie kritisch ist der Launch? (Umsatz, Recruiting, Leads)
- Wie komplex ist das System? (Shop, Integrationen, Rollen, Mehrsprachigkeit)
- Was passiert nach dem Go-live? (Wartung, Weiterentwicklung, SEO/GEO)
- Wie hoch ist der Schaden bei Ausfall? (Downtime, Sicherheitsvorfälle)
- Wie gut ist dein Scope-Management intern? (Briefings, Entscheidungen, Prioritäten)
Wenn du 1–2 davon mit „hoch“ beantwortest, spricht vieles für Team-Setup (Agentur oder Freelancer-Netzwerk mit klaren Backups). Was ist nun pragmatisch für dich? Das häufig beste Setup ist vermutlich ein Hybrid-Modell:
- Agentur für Architektur, Standards, Qualitätssicherung, Roadmap, ganzheitliche SEO/GEO
- Freelancer für spezialisierte Tasks oder schnelle Umsetzungssprints
So bekommst du Tempo und Stabilität.
Künstlersozialabgabe bei Webdesign-Freelancern
Beauftragt ein Unternehmen einen selbstständigen Webdesigner mit der kreativen Gestaltung einer Website, ist diese Leistung nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts regelmäßig als künstlerische Tätigkeit einzustufen. In solchen Fällen kann für den Auftraggeber eine Pflicht zur Abführung der Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse entstehen. Für das Jahr 2026 beträgt der Abgabesatz 4,9 Prozent. Das bedeutet für dich: Zusätzlich zum vereinbarten Honorar fällt eine prozentuale Abgabe an, die vom Unternehmen eigenständig gemeldet und abgeführt werden muss. Diese Verpflichtung besteht unabhängig davon, ob der Webdesigner die Abgabe auf seiner Rechnung ausweist. Die Deutsche Rentenversicherung prüft regelmäßig bei Betriebsprüfungen, ob die KSK-Abgabe korrekt abgeführt wurde.
Gerade für viele Unternehmen ist das nicht präsent. Neben den zusätzlichen Kosten entsteht auch administrativer Aufwand, da Entgelte für abgabepflichtige Leistungen im Rahmen der Künstlersozialabgabe erfasst und gemeldet werden müssen. Anders verhält es sich in der Regel bei rein technischen Leistungen wie Hosting, Wartung oder Webadministration. Beauftragt ein Unternehmen hingegen eine Agentur als eigenständiges Unternehmen mit eigener Personalstruktur, wird in der Regel kein einzelner selbstständiger Künstler vergütet, sondern eine unternehmerische Gesamtleistung eingekauft. Dadurch entsteht üblicherweise keine Abgabepflicht für den Auftraggeber.
| Thema | Freelancer | Agentur |
| Zusatzabgabe | Künstlersozialabgabe möglich | In der Regel nicht relevant |
| Verwaltungsaufwand | Unternehmen muss prüfen und ggf. melden | Meist kein zusätzlicher Aufwand |
| Rechtssicherheit | Abhängig von Einstufung | Klarer Unternehmensvertrag |
Rechenbeispiel: Was bedeuten 4,9 Prozent konkret?
Angenommen, du beauftragst einen selbstständigen Webdesigner mit der Gestaltung einer neuen Website.
- Honorar: 15.000 Euro netto
- Künstlersozialabgabe 2026 (4,9 Prozent): 735 Euro
Das bedeutet: Zum vereinbarten Honorar kommen 735 Euro zusätzliche Abgabe hinzu, die du an die Künstlersozialkasse melden und abführen msust.
Gesamtkosten aus Unternehmenssicht: 15.735 Euro
Wichtig: Diese Abgabe wird nicht automatisch vom Webdesigner berechnet, sondern ist eine eigenständige Melde- und Zahlungspflicht des Auftraggebers.
Neben Preis, Ansprechpartner und Projektstruktur sollten Unternehmen, die sich für einen Freelancer oder eine Agentur entscheiden wollen, daher auch rechtliche und administrative Faktoren in ihre Entscheidung einbeziehen.
Fazit: Freelancer oder Agentur? Entscheidend ist, wer liefert!
Die Debatte „Freelancer vs. Agentur“ wird oft emotional geführt. In der Praxis ist sie deutlich nüchterner.
Freelancer können schnell, flexibel und kosteneffizient sein. Agenturen bieten Struktur, Ausfallsicherheit und skalierbare Qualität. Beide Modelle haben ihre Berechtigung.
Was für dich zählt, ist nicht die Organisationsform, sondern das Ergebnis.
- Wird Performance messbar erreicht?
- Sind Sicherheit, Barrierefreiheit und SEO sauber umgesetzt?
- Gibt es klare Abnahmekriterien statt vager Versprechen?
- Ist dein Projekt auch in zwei Jahren noch wartbar und weiterentwickelbar?
Wenn diese Fragen sauber beantwortet sind, tritt die Diskussion über Freelancer oder Agentur in den Hintergrund.
Du planst ein Website-Projekt, einen Relaunch oder möchtest wissen, ob deine bestehende Website wirklich professionell umgesetzt ist?
Lass uns unverbindlich darüber sprechen! Wir analysieren dein Vorhaben anhand klarer Qualitätskriterien und zeigen dir transparent auf, welches Vorgehen für dich sinnvoll ist.
Messbar. Ehrlich. Ohne Verkaufsdruck.
Häufige Fragen Agentur vs. Freelancer
Nein. Für klar abgegrenzte Projekte mit geringem Risiko kann ein erfahrener Freelancer die schnellere und günstigere Lösung sein. Bei komplexen Projekten mit mehreren Disziplinen, hohem Ausfallrisiko oder langfristiger Weiterentwicklung bietet eine Agentur jedoch mehr Struktur, Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit.
Wenn die Website nur schön sein soll, dann ja. Der Preisunterschied entsteht häufig durch zusätzliche Leistungen und Qualitäten, die in Projekte einfließen, wie Projektmanagement, Qualitätssicherung, Performance-Optimierung, Sicherheitskonzepte, Barrierefreiheit, Dokumentation und langfristige Betreuung. Entscheidend ist, ob diese Leistungen benötigt werden, weil du mit deiner Website Projektanfragen oder Bewerbungen generieren willst, und ob sie messbar geliefert werden.
Ein guter Freelancer:
- definiert klare Abnahmekriterien
- arbeitet mit messbaren Qualitätswerten (bei OnPage-Qualität, PageSpeed, Barrierefreiheit, Sicherheit, …)
- kommuniziert transparent
- hat belastbare Referenzen und gute Rezensionen
- kann realistisch einschätzen, was er allein leisten kann
Besonders wichtig ist ein klarer Plan für Wartung, Weiterentwicklung und Vertretung.
Woran erkenne ich eine gute Agentur?
Eine gute Agentur:
- arbeitet mit klar definierten Rollen
- hat dokumentierte Prozesse
- definiert messbare Projektziele
- kann den Projekterfolg testtoolbasiert nachweisen mit Bestwerten für OnPage-Qualität, PageSpeed (mobile!), Barrierefreiheit, Sicherheit, …
- bietet Vertretungssicherheit
- kann Referenzen mit ähnlicher Projektgröße vorweisen
- hat sehr gute Rezensionen und Bewertungen
- weist keine zu hohe Mitarbeiterfluktuation auf
Wichtig ist außerdem, dass die Agentur keine unnötigen Zusatzleistungen verkauft, sondern den tatsächlichen Bedarf analysiert.
Bei kreativen Webdesign-Leistungen durch selbstständige Freelancer kann eine Abgabepflicht entstehen. Für 2026 beträgt der Abgabesatz 4,9 Prozent. Die Pflicht zur Meldung und Abführung liegt beim Auftraggeber. Rein technische Leistungen wie Hosting oder Wartung sind in der Regel nicht abgabepflichtig.
Entscheidend sind messbare Ergebnisse:
- PageSpeed und Core Web Vitals
- Sicherheit
- OnPage-Qualität
- Barrierefreiheit
- strukturierte Daten
- Wartbarkeit
Wer diese Faktoren verbindlich definiert und liefert, ist der richtige Partner. Die Organisationsform ist zweitrangig.
Auch ist nicht ganz abwegig die Frage nach dem grundsätzlichen wirtschaftlichen Erfolg des Anbieters. Man will ja, dass der Dienstleister auch noch in zwei Jahren ansprechbar ist und nicht pleite.